
Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Leider kann man nicht überall Fahrrad fahren, weil Autos oder Wolkenkratzer im Weg stehen oder man sich ständig in irgendwelchen Schienen verheddert! Nicht so in der Wachau, dort ist wahrscheinlich schon vor der "Venus von Willendorf" das Fahrrad erfunden worden, denn alles in der Wachau, inklusive der Marillenberge, sind aufs Fahrradfahren ausgerichtet! Sogar die Donau! Spätestens dann, wenn man ganz entspannt mit Unterstützung der Rollfähre von Spitz nach Arnsdorf über die Donau fährt, bemitleidet man alle S-Klasse Fahrer, die ständig auf Autobahnen oder in Tunneln klaustrophobische Anfälle bekommen und keinen Parkplatz finden, während man immer mit dem typischen Wachauer Donauradweg-Rückenwind an diversesten Skurrilitäten des Mittelalters vorbei GLEITET, bzw. beim Dürnsteiner Mittelalterfest direkt auf dem Fahrradweg komische Getränke wie Honigmet etc. trinken kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben (allerdings gilt in Österreich auch für Fahrradfahrer die 0,8 Promille-Grenze!!!). Man muss ja danach nicht zum Mittelalterfreak werden und ständig in Ritterrüstung rumlaufen, aber ein Besuch in der mit Totenköpfen ausgestatteten Mutterkirche der Wachau, des über 1000 jährigen St. Michael ist ein mystischeres Erlebnis als ein Death Metal Konzert. Bei ausreichendem Marillenschnapspegel (nicht mehr Fahrradfahren!!!) REDEN die aus Terrakotta gefertigten „sieben Hasen" auch mal mit einem!
saschascha - 16. Mai, 10:37