
Auf unserem Ausflug in die Steirische Toskana sind wir auch in Burgau vorbeigekommen, woraufhin mein schlechtes Gewissen plötzlich "Hallo" zu mir gesagt hat, denn: In Burgau wimmelt es von sogenannten "Sonnenschweinen" (Hilde, Berta, Waldi, etc..). Also die, die vorher auf meiner Brettljause in zerteiltem Zustand drapiert waren, und die ich noch immer nicht verdaut hatte. Denn: Ich hatte bei meinem mehrtägigen Steirischen Toskanaaufenthalt wohl gleich mehrere dieser Burgauer Sonnenschweine verzehrt (was allerdings nicht sonderlich gut für den Cholesterinspiegel ist, aber: Fuck for Cholesterinspiegel im Urlaub!) Das schlechte Gewissen versuchte ich dadurch zu besänftigen, indem ich wahllos Sonnenschweine streichelte und so tat, als ob die schon immer in meinem Haushalt gelebt hätten! Woraufhin mir perfiderweise plötzlich Gedanken über diverse Sonnenschweinzubereitungsarten ins Hirn schossen, die über die der Brettljausnraffinesse hinausgehen! z.B. Sonnenschwein mit weißem Trüffel in Aspik etc..Das so genannte "Sonnenschwein" ist urheberrechlich geschützt (niemand auf der Welt darf sich also ungestraft "Sonnenschwein" nennen) ist eine Kreuzung aus schwäbisch-hällischem Schwein und dem Durocschwein (was auch immer das heißen mag!). und dem Anschein und Anfühlen nach eine robuste Schweineart, die das ganze Jahr über im Freien leben und in der Erde rumwühlen darf (was ich, der immer im Büro sitzen muss, auch manchmal gern täte!).
saschascha - 16. Mai, 10:25